Schriftzug Smart-Age

 

©Steffen Diemer / Amt für Öffentlichkeitsarbeit / Stadt Heidelberg
© Achim Mende / Stadtmarketing Mannheim GmbH

 

HERZLICH WILLKOMMEN!

Auf dieser Seite werden Sie mit umfangreichen Informationen rund um das Projekt SMART-AGE versorgt.

 

Das von der Carl-Zeiss-Stiftung (P2019-01-003) geförderte Forschungsprojekt „Smart Aging im kommunalen Kontext: Untersuchung intelligenter Formen der Selbst- und Mitregulierung unter realen Bedingungen (SMART-AGE)“ führte seine Hauptstudie in zwei Gemeinden in Baden-Württemberg (Heidelberg und Mannheim) durch. Im Mittelpunkt der Studie stehen Personen ab 67 Jahren, die in Privathaushalten oder in Einrichtungen des betreuten Wohnens leben. Untersucht wurde, inwieweit eine gezielte Auswahl von vier Tablet-Apps dazu beitragen kann, ihre Lebensqualität zu verbessern.

 

News:

Web-Symposium: Digital gestützte Prävention zur Förderung eines gesunden Alterns

05.05.2026, Marsilius Kolleg, Heidelberg

Im Rahmen des wissenschaftlichen Web-Symposiums präsentierten die Forschenden des Projekts SMART-AGE die aktuellen Erkenntnisse zu digitalen Präventionsansätzen für gesundes Altern. Im Mittelpunkt stand die Vorstellung der Ergebnisse der groß angelegten randomisiert-kontrollierten Studie (RCT), in der digitale Anwendungen zur Förderung sozialer Teilhabe, körperlicher Aktivität und Gesundheitskompetenz untersucht wurden.

Zu Beginn der Veranstaltung wurden ergänzende Teilstudien des Forschungsprojekts vorgestellt, die zusätzliche Einblicke in das Alltagsleben älterer Menschen ermöglichten. Dabei standen unter anderem digitale und analoge Lebenskontexte, soziale Aktivitäten, sensorbasierte Mobilitätsanalysen sowie innovative Ansätze aus Robotik und Computer Vision im Fokus. Am Nachmittag wurden Aufbau, Zielsetzung und erste Ergebnisse der SMART-AGE-Hauptstudie präsentiert. Zudem erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die drei entwickelten Anwendungen „smartVERNETZT“, „KOKU“ und „smartIMPULS“. Ergänzend wurden weitere Ergebnisse zu Nutzungsverhalten, Zusammenhängen zwischen Kognition und App-Nutzung sowie ethischen Fragestellungen im Umgang mit digitalen Technologien vorgestellt.

Die hybride Veranstaltung, die den Zugang für Wissenschaftler:innen des internationalen Netzwerks ermöglichte, bot eine umfassende Plattform für den interdisziplinären Austausch und verdeutlichte das Potenzial digitaler Technologien zur Unterstützung gesunden und selbstbestimmten Alterns.

Bürgerwerkstatt zum Thema „Ethik & Technologie“

29.01.2026, 14:30 – 17:00 Uhr, Kulturhaus Käfertal, Mannheim

Das Forschungsprojekt SMART-AGE lud im Rahmen einer Bürgerwerkstatt ehemalige Studienteilnehmer:innen sowie interessierte Bürger:innen zum gemeinsamen Austausch zum Thema „Ethik & Technologie“ ein.

Herr Prof. Dr. phil. Hans-Jörg Ehni vom Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Tübingen erläuterte in seinem Impulsvortrag, wie Technologien aus ethischer Perspektive bewertet werden können. Auf Grundlage ihrer individuellen Erfahrungen diskutierten die Bürgerinnen und Bürger dann in einer interaktiven Stationsarbeit die Themen „Nutzen“, „Autonomie“, „Nicht-Schaden“ und „Gerechtigkeit“. Mithilfe von Moderationskarten wurden Ideen und Perspektiven gesammelt und an Pinnwänden visualisiert. Die Moderator:innen der einzelnen Stationen gaben zum Abschluss der Veranstaltung einen Überblick über die zentralen Diskussionspunkte.

Das SMART-AGE Team bedankt sich bei allen Teilnehmenden für der wertvollen Austausch.

Bürger

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Abschlussveranstaltungen für die Studienpartner:innen des SMART-AGE Projekts

12.12.25 und 13.12.2025, 11.00 – 15:00 Uhr, Bürgerhaus Neckarstadt-West, Mannheim; Stadtbibliothek, Heidelberg

 

Im Rahmen der Abschlussveranstaltungen in Mannheim und Heidelberg präsentierten die Wissenschaftler:innen des Forschungsteams SMART-AGE den rund 250 anwesenden Studienpartner:innen erstmals zentrale Ergebnisse der Studie. Dabei gaben sie zunächst einen Überblick über die Hintergründe des Projekts und den Ablauf des Rekrutierungsprozesses. 

Im weiteren Verlauf standen ausgewählte Analyseergebnisse im Mittelpunkt, insbesondere der Einfluss der eingesetzten Apps auf die Lebensqualität der Teilnehmenden. Ergänzend dazu erhielten die Anwesenden einen vertieften Einblick in die Nutzung der Anwendungen smartVERNETZT, KOKU und smartIMPULS.

Während der Mittagspause boten Posterpräsentationen Gelegenheit, sich intensiver mit den Arbeiten der Doktorand:innen auseinanderzusetzen und ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus konnten die Teilnehmenden in zwei interaktiven Workshops innovative Ansätze wie Videoanalysen zur automatisierten Aktivitätserkennung sowie sogenannte Exosuits kennenlernen und selbst ausprobieren.

Den inhaltlichen Abschluss bildete ein Ausblick auf die Bedeutung Künstlicher Intelligenz für die zukünftige medizinische Versorgung. In einer offenen Gesprächsrunde nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit, ihre Erfahrungen aus der Studienteilnahme zu teilen und Fragen an das SMART-AGE-Team zu richten.

 

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CREATE

Das Center on Research and Education für Aging and Technology Enhancement (CREATE; CREATE: Center for Research and Education on Aging and Technology Enhancement) gehört zu den weltweit führenden Forschungszentren im Bereich des digitalen Alterns. Im Zuge der Zusammenarbeit von SMART-AGE mit CREATE fand vom 11.-12.06.2025 ein Consultation-Workshop statt mit dem Ziel, gemeinsam einen Blick auf die ersten Ergebnisse aus dem SMART-AGE-Projekt zu werfen und diese einzuordnen. Zum anderen bestand am 13.06.2025 die Möglichkeit, die neuesten und überaus innovativen Arbeiten von CREATE an digitalem Altern interessierten Forschenden aus dem deutschsprachigen Raum vorzustellen und zu diskutieren.

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© Neil Charness